BABYPAUSE!

 

Liebe Klienten!

 

Aufgrund meiner aktuellen Babypause bleibt die Praxis für einige Zeit geschlossen. Ich bin voraussichtlich wieder ab  März 2019 im Einsatz. Ab Februar 2019 bin ich außerdem wieder telefonisch für Terminvereinbarungen, sowie per Email oder mein Kontaktformular zu erreichen. 

 

Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute! 

 

Katrin Biewer-Guttbier

 

Katrin Biewer-Guttbier

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

 

Spirituelle Heilerin

Reinkarnationstherapeutin

Kunsttherapeutin


 

Partnerseite im WEB:

www.renovatio-vivum.de

 

Praxisanschrift:

Beethovenstraße 34

56203 Höhr-Grenzhausen

 

Mobil: 0178 546 09 07

Festnetz: 02624 906 93 96

mail@geistige-heilerin.com

 

Kontaktformular

 

Selbstliebe - warum sie der wahre Schlüssel zur Heilung ist!

 

 

Es sollte eigentlich ganz einfach sein! Sich selbst zu lieben, sich mit all seinen Facetten genauso anzunehmen, wie man ist und damit auch noch wohl zu fühlen. Im Alltag leisten wir sehr viel. Wir haben vielleicht einen anstrengenden Job, eine Familie, Partner und Kinder, und immer wieder treten neue Herausforderungen in unser Leben, die es anzugehen gilt und die gelebt werden möchten. Aber wie sieht es denn tatsächlich mit dem Thema Selbstliebe aus? Bestenfalls hören wir Antworten wie: „Ich finde mich ganz gut, wie ich bin!“ Aber wenn an weiter forscht, finden wir viele Dinge, die uns an uns selbst nicht passen. „Ich wäre gerne etwas selbstbewusster, schöner, reicher, würde gerne öfters mal „nein“ sagen.“ Übersetzt bedeutet das, dass wir bestimmte Anteile an uns selbst ablehnen, verändern möchten. „Ich mag nicht, dass ich mich oft als kleine graue Maus fühle; ich finde mich zu pummelig; ich gebe zu schnell nach und lenke ein, obwohl ich lieber meine Meinung sagen würde.“

 

Im heutigen Leben finden wir recht schnell Ursachen für die Ablehnung von unseren Persönlichkeitsanteilen. Die Welt in der wir leben verläuft nach bestimmten Regeln. Derjenige, der die Regeln einhält, wird geachtet und respektiert; derjenige, der die Regeln bricht, wird schräg angeschaut oder abgelehnt. Regeln einzuhalten lernen wir in den frühen Jahren von unseren Eltern, den wichtigsten Bezugspersonen, die uns für unser weiteres Leben prägen. Sätze wie: „Du darfst nicht laut sein“, „Benimm dich beim Essen“ kennen wir alle. Und da wir als Kinder unsere Eltern als Vorbilder ansehen, übernehmen wir gleichzeitig auch die Verhaltensweisen, die sie uns vorleben.

 

Natürlich ist es wichtig, sich in der Gemeinschaft, in der man lebt, anzupassen. Ein ständiger Widerstand wäre ungünstig und würde wir würden uns immer mehr aus der Gemeinschaft ausschließen. Da aber doch die Anerkennung, die Liebe und Akzeptanz unserer Persönlichkeit unser Wunsch ist, geraten wir in eine Zwickmühle.

Lebe ich lieber meine Bedürfnisse aus? Oder orientiere ich mich am großen Ganzen (dem Großteil der Umwelt) und verdränge meine Bedürfnisse, damit ich das Gefühl habe, gemocht zu werden?

 

Die Frage ist recht einfach zu beantworten. Wie kann sich eine wahre und aufrichtige Liebe entwickeln, wenn Menschen nur unsere scheinbaren und vorgeschobenen Persönlichkeitsanteile akzeptieren (unsere Alltagsmasken) und wie kann ich mich selbst lieben, wenn ich eigene Anteile von mir nicht lebe, sondern lieber verdränge und damit scheinbar unschädlich mache? Die Antwort ist eine Scheinliebe, eine unvollständige und tatsächlich nicht reale Liebe und Akzeptanz und der wahre Kern unserer Persönlichkeit schlummert weiter in uns, bereit, sich irgendwann seinen Weg an die Oberfläche zu bahnen. Wenn dieser unbewusste Teil unserer Persönlichkeit mit uns sprechen könnte, dann würde er sagen: „Sieh´ mich endlich, nimm´ mich wahr und lebe mich endlich, denn ich gehöre zu dir – liebe mich!“

 

Das Problem ist, dass die meisten Menschen in der heutigen Zeit haben verlernt, sich auf sich selbst zu konzentrieren, in sich hinein zu fühlen und ihre wahren Bedürfnisse zu erkennen und dann auch zu leben. Männliche Persönlichkeitszüge, wie Aggressionen und übermäßige Aktivität werden ausgeblendet – in den „Schatten“ geschoben, da sie in verschiedenen Lebenssituationen als nicht angemessen erscheinen. Weibliche Persönlichkeitszüge, wie Passivität und Hingabe werden ebenso verdrängt. Teilweise aus Angst (Abwehrmechanismen nach S. Freud), teilweise aus Schuldgefühlen.

 

Tatsächlich ist dieses Thema nicht ausschließlich in unserem heutigen Leben zu begründen, es geht weitaus tiefer, ist viel älter, als wir glauben. Unsere eigene Ablehnung resultiert nicht allein aus unserer Erziehung und schlechten Erfahrungen im heutigen Leben. Im Gegenteil. All diese Probleme haben wir bereits mitgebracht

 

Wie aber nun ist es möglich, seine Persönlichkeitsanteile zu erkennen, wieder in seinen Alltag zu integrieren und trotzdem Anerkennung und Liebe zu erfahren? Eine Antwort hierfür kann uns das spirituelle Weltbild der Esoterik bieten. Alles ist eins! Diesen Satz haben wir alle schon einmal gehört. Für viele Esoteriker bedeutet es, dass wir mit der Natur verbunden sind, mit der göttlichen Liebe und dies aus in unserem Alltag leben. Ich nenne diese Menschen gerne „Blümchenesoteriker“. Tatsächlich bedeutet es aber auch, dass wir unsere Schattenseiten anerkennen und leben. Nicht nur das Schöne und Gute, sondern auch das Dunkle und Böse, was wir ebenso als Menschen in uns tragen. Alles ist eins! Das bezieht ebenso das Gute, wie auch das Böse mit ein. Alles ist eins! Die Polarität, diese Spaltung eines Themas in zwei Pole der Medaille gehört zu dieser Einheit, die wir auf der Erde leben dazu. Das was wir im Außen wahrnehmen ist immer ein Spiegel für das was wir im Inneren erleben. Das kann man auch gut dadurch feststellen, dass ein anderer Mensch eine Situation oder einen Menschen anders wahrnimmt, als wir selbst. Wir erkennen in ihm unsere eigenen Anteile und er erkennt das, was ihn ausmacht. In Wirklichkeit gibt es keine Einteilung in Gut oder Böse, denn das ist lediglich unsere eigene Wahrnehmung und Bewertung aufgrund von Erfahrungen oder Lernthemen, die wir mitbringen.

 

Göttlichkeit ist immer allumfassend. Liebe ist grenzenlos. Warum sollte man immer nur das lieben, was wir selbst als liebenswert erachten? Alles ist liebenswert. Die Göttlichkeit ist facettenreich und jeder kleine Teil ist liebenswert und verdient seinen Respekt. Und wenn wir mal ehrlich sind: sind es nicht die negativen Erfahrungen in unserem Leben, das was wir ablehnen, was uns stärker gemacht hat und was uns innerlich hat wachsen lassen? Also dürfen wir diese Anteile auch lieben – ganz besonders sogar.

 

Alles ist eins! Das bedeutet, dass es keine Trennung gibt. Was uns umgibt ist somit ein Teil von uns. Es ist mit uns verbunden. Wir sind unsere Umwelt und wir gestalten unsere Umwelt selbst – wir sind die Schöpfer auf der Erde.

Wenn es uns also gelingt, uns selbst zu lieben, dann ist es logisch, dass diese Selbstliebe auch eine Liebe aus der Umwelt nach sich zieht. Wir dürfen alle unsere Persönlichkeitsanteile leben. Und wenn es uns gelingt, sie auch zu lieben, dann wird es nicht mehr möglich sein, dass es Menschen gibt, die uns aufgrund dessen ablehnen oder nicht respektieren. Denn wir lieben uns, und somit auch die Umwelt.

 

Selbstliebe bedingt, dass wir uns von dem vorher festgelegten Pol lösen und den anderen Pol anerkennen. Wir leben somit beide Pole und das bedeutet einen Ausgleich der Waage – ein Ying Yang. Dieser Ausgleich bedeutet, eine innere Mitte gefunden zu haben, eine Bewusstheit, dass man sowohl das Eine, als auch das Andere in sich trägt. Wir integrieren also vorher abgelehnte Persönlichkeitsanteile und werden somit ein Stück ganzer, ein Stück heiler. Und das ist noch nicht alles. Wenn wir selbst ein Stück heiler werden, uns selbst lieben, dann gestatten wir auch unserer Umwelt ein Stück heiler zu werden, in die Mitte zu kommen – denn: alles ist eins! Streitigkeiten können sich auflösen, Krankheiten können gelindert werden und das ganze Leben wird einfacher und weniger bedrückend.

 

WIE SCHAFFE ICH ES IN EINEN ZUSTAND DER SELBSTLIEBE?

Hierfür gibt es viele Möglichkeiten. Am Anfang steht mit Sicherheit die Bewusstwerdung über diesen Prozess und der Wille, etwas verändern zu wollen.

Man kann klein anfangen. Sich vielleicht jeden Morgen vor den Spiegel stellen und aus tiefstem Herzen bekunden, dass man sich liebt. Dieses dann solange wiederholen, bis man diese Liebe auch in seinem Herzen wahrnehmen kann. Vielleicht als warmes Gefühl im Herzchakra oder ein Gefühl der inneren Mitte. Energie folgt gesetzmäßig der Aufmerksamkeit. Und wenn wir möglichst häufig bekunden, dass wir uns selbst lieben, dann geht dies automatisch in das Energiefeld und den Körper über.

Diese kleine Übung kann man dann auch im Alltag wiederholen. Immer wenn wir in Situationen kommen, in denen wir uns ärgern oder nicht im Gleichgewicht sind, können wir kurz innehalten und sagen: „Ich liebe mich“.

 

Eine gleichzeitige bewusste Lebensweise ist sicherlich auch von Vorteil. Der Alltag ist anstrengend genug. Schaffen wir uns „Auszeiten“ vom Alltag. Momente, in denen wir in uns gehen können, in denen wir alleine sind und auf unsere Bedürfnisse horchen. „Warum reagiere ich in bestimmten Situationen immer gleich?“. „Was ist es, was mich aufregt, was mir Angst macht?“. Fühlen wir in uns hinein, verdrängen wir nicht die Gefühle, die aufkommen, sondern erspüren wir sie genau, erforschen wir sie und erkennen sie als Wegweiser an.

Meditation, Yoga oder auch Autogenes Training sind ebenso gute Möglichkeiten, um in sich zu gehen und ein Stück Ruhe und innere Mitte zu erfahren. Auf dieser Basis ist Bewusstwerdung möglich, denn wir aktivieren unsere rechte Gehirnhälfte, die für Intuition und Kreativität zuständig ist. Allerdings ist es auch wichtig, die scheinbar negativen Anteile in diesem Bewusstseinsprozess einfließen zu lassen und diese nicht auszugrenzen.

 

Die meisten Menschen kommen natürlich erst auf die Idee, etwas an ihrem Leben ändern zu wollen, wenn bereits das Damoklesschwert über ihrem Kopf hängt. Von Natur aus sind wir eben meistens etwas faul. Da gibt es dann eine Erkrankung, die den bisherigen Lebensweg stark beeinflusst, die Trennung von einem Partner oder Probleme im Beruf.

 

Gerade im Bereich des spirituellen Bewusstseins und der ganzheitlichen Therapie gibt es heutzutage sehr gute Methoden, um sich selbst ein wenig mehr zu lieben. Ich selbst habe mich auf die Reinkarnationstherapie und die Geistheilung spezialisiert.

Reinkarnationstherapie betreibt „Schattenintegration“, was eine tolle Möglichkeit darstellt, uns in all unseren Facetten kennenzulernen, abgelehnte Persönlichkeitsanteile in das heutige Leben zu integrieren und sich somit ein Stück mehr zu lieben.

Geistheilung arbeitet ebenso an der Wurzel. Sie geht hier mehr in den feinstofflichen Bereich. Geistiges Heilen ist für mich die Heilmethode der Zukunft. Bewusstwerdung kann stattfinden auf tiefster Zellebene und Störungen im Energiefeld des Menschen können transformiert werden.

 

Für welchen Weg der Selbstliebe man sich auch immer entscheidet, es geht immer darum, Entwicklung zu beschleunigen. Der Weg ist das Ziel, egal, wie man es erreicht. Irgendwann kommt jeder an. Keiner wird ausgeschlossen oder bleibt zurück. Wir alle sind geliebt und wir alle werden die Einheit eines Tages erfahren, auch wenn wir es im Heute nicht immer gleich spüren.

Und dieser Gedanke allein, ist doch schon sehr beruhigend, oder?